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@ 2011-11-10 – 15:55:07

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@ 2011-10-05 – 08:32:20
CIDWie hoch ist eigentlich der monetäre Gegenwert des digitalen Besitzes von Internetnutzern? Durchschnittlich rund 16 800 Euro. Diesen Geldwert messen deutsche Verbraucher den Datenbeständen zu, die sie auf ihren verschiedenen Rechnern gespeichert haben. Dies hat das Marktforschungsunternehmen MSI International im Auftrag des IT-Sicherheitsspezialisten McAfee ermittelt. MSI International hatte rund 3000 Verbraucher in zehn Ländern um eine monetäre Bewertung ihres "digitalen Besitzes" aus Fotos, Musik, Videos, persönlichen Unterlagen und anderen im Laufe der Zeit gesammelten Dateien gebeten. Dazu wurden sie nach ihrer Einstellung zum Schutz dieser Dateien auf herkömmlichen Computern sowie Smartphones und Tablets gefragt. Doch trotz der relativ großen Datenwerte wird deren Schutz nicht die höchste Priorität eingeräumt. Denn von den Teilnehmern, die auf einem Teil ihrer Geräte keine Schutzsoftware installiert haben, gaben 32 Prozent (in Deutschland 44 Prozent) an, sie bräuchten das auch nicht - trotz der genannten Werte ihrer persönlichen Daten. 31 Prozent (in Deutschland 19 Prozent) nannten einen zu hohen Kaufpreis als Grund für fehlende Sicherheit. 86 Prozent der Befragten waren allerdings auch der Meinung, die Investition in solche Programme sei eine sinnvolle Geldanlage.
Im Durchschnitt hatte jeder einzelne Verbraucher auf seinen Geräten 2 777 Dateien mit einem geschätzten Gesamtwert von 37 438 US-Dollar (27 700 Euro) gespeichert.
Dabei handelte es sich meist um Dateien, die der Unterhaltung dienen, persönliche Erinnerungen, Korrespondenzen, persönliche Unterlagen (Bank- oder Versicherungsunterlagen, Gesundheitsdaten), berufsbezogene Informationen (Lebensläufe, Anschreiben, Kontakte) und Informationen mit Bezug zu Hobbys und Freizeitprojekten. Dabei wurden 27 Prozent dieser Dateien mit einem zugeordneten Wert von 10 014 Dollar (7400 Euro) für den Fall eines Verlusts ohne ausreichendes Backup als "unwiederbringlich" eingeordnet.
@ 2011-09-28 – 10:42:50

Neuer Umgang mit dem Netz - Fraktionssitzung der Piraten im Berliner Abgeordnetenhaus. Foto: dapd
Das Internet stellt bisweilen einen ganzen Berufsstand auf den Kopf. So wird angehenden Journalisten erklärt, dass Online-Redakteure nicht etwa für Leser schreiben, sondern für die Suchmaschine. „SEO“ heißt das Zauberwort: Search Engine Optimization.
Es bedeutet, Internet-Seiten zu optimieren und Texte so zu verfassen, dass möglichst viele passende Schlüsselwörter enthalten sind. Wer gefunden werden will, muss sich mit SEO eingehend beschäftigen. Davon sind nicht nur Firmen, sondern auch politische Parteien meilenweit entfernt.
Zwar hat mittlerweile jede Partei eine Webseite. Aber den politisch interessierten Wähler anzusprechen gelingt keiner politischen Gruppierung. „Die deutschen Parteien verschenken ein beträchtliches Potenzial“, so das Ergebnis einer Studie der Universität Bamberg. Andreas Jungherr, Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Politische Soziologie, und Harald Schoen, Professor für Politikwissenschaft, haben sich mit den Auftritten der Parteien beschäftigt und festgestellt, dass sie für Suchmaschinen nicht optimiert sind. Dieses Wahlkampfjahr bietet gute Untersuchungsmöglichkeiten für die Studie. So prüften die Wissenschaftler 32 Webseiten von Parteien im Bund sowie von Parteien in Berlin, Mecklenburg-Vorpommern und Niedersachsen, wo Landtags- oder Kommunalwahlen stattfinden (oder stattfanden).
Es kam Analysesoftware zum Einsatz, mit der das Abschneiden der Parteien im Google-Trefferranking sichtbar wurde. Fazit: Die Webseiten fast aller deutschen Parteien bleiben für Suchmaschinen weitgehend unsichtbar.
Hier noch nachgereicht eine Website der beiden Wissenschaftlern zu ihrer Studie:
http://sichtbarkeitsreport.de/
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